Dreier´s Bücherwelt: Der kleine Magier


   Peter öffnete Pauls Wohnung mit dem Schlüssel, den ihm Rolf gegeben hatte. Es war eine kleine Zweizimmerwohnung, die erstaunlicherweise modern eingerichtet war. Sie machten es sich im Wohnzimmer bequem.

   »Es war alles zu einfach«, sagte Peter nachdenklich.

   »Was meinst du damit?«

   »Das mit den Dienern und Arnold. Irgendetwas stimmt nicht. Ich weiß nur noch nicht, was.«

   »Vielleicht hatten wir auch nur Glück.«

   »So viel Glück, bei einer so ernsten Sache?«, Peter sah Wido an. »Es ist schon spät. Gehen wir schlafen, bevor uns Mawas wieder einen seiner Diener schickt. Nimm du das Schlafzimmer, ich werde hier auf dem Sofa bleiben.«

   Wido stand auf und ging. An der Tür drehte er sich noch einmal zu Peter um, der sich bereits hingelegt hatte. »Ich hatte gehofft, dass du mir vertraust.«

   Peter sah auf: »Das tue ich, aber Mawas ist gerissen. Du hast ja Arnold gesehen. Wer weiß, was er noch für uns bereithält.«

   Wido ging in das Schlafzimmer und legte sich hin. Er war so müde, dass ihm sogleich die Augen zufielen und er in einen tiefen unruhigen Schlaf fiel. Peter lag noch lange wach und starrte nachdenklich an die Decke. Die Ereignisse des Tages spukten durch seine Gedanken. Es war bereits weit nach Mitternacht, als er endlich zur Ruhe kam und einschlief.