Dreier´s Bücherwelt: Dranchenfreunde


   Tinggal schaute dem Stein so lange nach, bis er ihn nur noch als kleinen Punkt wahrnahm.
   Hat Pergi den Sturz überlebt?
   Wird ihm der Stein nützlich sein?
   Diese und weitere Fragen durchflogen seine Gedanken, als er sich vom Loch entfernte. Nicht weit davon schlug er sein Lager auf. Mit den herumliegenden Steinen formte er eine Feuerstelle. Das benötigte Holz fand er im angrenzenden Wald. Als das Feuer brannte, machte er sich daran, den Schlafplatz zu säubern. Er beseitigte Unebenheiten und entfernte störende Steine. Als das Nachtlager so weit fertig war, sah er noch einmal zur Öffnung. In diesem Augenblick schoss ein gleißendes Licht daraus hervor gegen den Himmel. Erschrocken hielt er sich die Augen zu. Auch durch die Hand konnte er noch das helle Licht erkennen. Nur eine kurze Zeitspanne später war es wieder vorbei. Tinggal rannte an den Rand des Loches und sah nach unten.
   War das der Stein?
   Habe ich damit Pergi getötet?
   »Pergi!«, rief er immer wieder in den dunklen Abgrund, jedoch bekam er keine Antwort.
   Nach einer Weile kehrte er zu seinem Lager zurück. Er beschloss, am nächsten Morgen nach Hause zurückzukehren. Denn er dachte, dass Pergi tot war und er ihm nicht mehr helfen könnte.